Band

BRANDGEFÄHRLICH ist die Nachfolgeband der seit 2011 bestehenden RockPunk Gruppe WEAREONE. Dieses Projekt bediente sich dem Stil Punk/Oi/Rock und gar ein wenig Metal mit sozialkritischen Texten. Bis 2015 hat diese 3 Cds und eine Split Cd rausgebracht. Als Deutschsprachige Band ist es einfach verdammt schwierig Gehör zu finden wenn man mit einem englischen Namen arbeitet. Dazu kommt das wir unsere Bandbesetzung geändert und erweitert haben. In Zukunft wird es etwas punklastiger zugehen, der RocknRoll bleibt durch unseren Gitarrero Vulcanus(ex-V8Wankers) erhalten. Auch von der stets sozialkritischen Thematik unserer Texte wird festgehalten. – WEAREONE war einmal – jetzt ist es BRANDGEFÄHRLICH.

 

http://totgehoert.blogspot.de/2017/07/live-review-30-jahre-jubilaum-speak.html
Brandgefährlich (Foto: Totgehört)
Nach dem extrem-metallischen Auftaktprogramm geht es weiter mit Deutschrock. Das ist eigentlich so gar nicht unsere Baustelle, aber BRANDGEFÄHRLICH (ehemals WE ARE ONE) hat einen besonderen Frontmann. Immerhin singt hier Patrick, der das Speak Easy führt und vor einigen Jahren gerettet als es kurz vor der Schließung stand. Und auch wenn die Band einen heftigen Onkelz-Vibe hat (wen wundert’s immerhin sind wir hier in Frankfurt) gefallen mir Songs wie ‚Schlechte Laune‘ unheimlich gut und bleiben hängen. Die Jungs sind außerdem mega-sympathisch und können auch kleinere technisch bedingte Pausen gut überbrücken. Am Ende gibt es mit ‚Tag X‘ dann auch noch eine Zugabe und im Anschluss ein Bild mit der Menge – alles in allem ein mehr als gelungener Auftritt.

 

BRANDGEFÄHRLICH – „ALTE
KLAGEN – NEUE LIEDER“
Verfasst am 18. Februar 2018 von Mathias Anthes (Kategorie: CD-Rezensionen) — 1.243 views
WEAREONE sind zurück – in teils neuer Besetzung und mit neuem Namen. Der Stil der Band hat sich aber nicht direkt verändert, er wurde aber verfeinert und stellenweise erweitert. „3 Idioten, 1 Gedanke“ ist stilistisch den Vorgängerwerken am nächsten und bietet einen ziemlich punkigen Sound, überrascht aber mit dem ruhigen, jazzigen Endteil, in dem Rockröhre Patrick beweist, dass er auch eine Nachtigall sein kann. Das Titelstück zeigt USamerikanische Einflüsse, gerade im Soloteil höre ich Parallelen zu The Offspring, während das aggressive „Zielen und Schuss“ auch von Motörhead hätte stammen können.
Bei den Texten gab es nicht viel zu ändern, auch dieses Mal sind sie eingängig und meistens sozialkritisch, gerade „Stille Post“ ist so lebensnah, dass sich wohl jeder Hörer darin wiederfinden kann. Verbessert wurde hingegen die Produktion, ein professioneller und klarer Klang überflügelt die älteren Alben ganz klar und sorgt für viel mehr Hörspaß. Wer die Scheibe besitzen möchte, soll sich einfach auf der Facebook-Seite der Band melden oder kann persönlich in Frankfurt im Speak-Easy vorbeischauen und Bandkopf Patrick anbabbeln – schlanke sieben Euro tun keinem weh. (ma)